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Ein Sieg des Willens

3:2 nach 0:1 und 1:2 gegen Kirchrode II

Artikel vom 4. Mai 2026

Zu Hause sind die Herren des TSV Schulenburg schwer zu schlagen: Nach dem 3:2 (0:1) gegen den TSV Kirchrode II stehen für die Mannschaft von Trainer Rafael Ocheduska vier Siege bei jeweils nur einem Unentschieden und einer Niederlage auf eigenem Platz zu Buche. Der Erfolg gegen den Tabellenvierten der 3. Kreisklasse 3, gegen den es in der Hinrunde ein 1:3 gegeben hatte, war ein mit viel Willenskraft erarbeiteter.

In der Anfangsphase hatten die Blau-Weißen mehrfach Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Es dauerte, bis sie in die Partie fanden, die dann den frühsommerlichen Temperaturen wenig spektakulär der Halbzeitpause entgegenplätscherte. Im Nachsetzen gingen die Gäste durch Colin Stanton dann aber doch noch in Führung (35.). Nicht zwingend folgerichtig, aber auch keineswegs unverdient.

Kirchrode-Experte Grunewald on fire

Mit knapp 40 Jahren mehr Lebenserfahrung auf dem Platz meldete sich der heimische TSV schnell nach Wiederanpfiff aber zurück: Leon Grunewald, der schon im Hinspiel genetzt hatte, sorgte für den Ausgleich (51.). Allzu lange hatte das 1:1 indes nicht Bestand: Nach einer Ecke stand Kirchrodes Kapitän Leon Kronemeyer doch arg blank am Fünfmeterraum und brachte sein Team mühelos wieder in Führung (63.).

In der Folge verteidigten die Schulenburger die zahlreichen gegnerischen Standards besser weg. Auf der Gegenseite gab es deutlich weniger Ecken oder Freistößen, dafür aber noch zwei Treffer zu bejubeln: Erst traf erneut Kirchrode-Experte Grunewald (73.), dann Marlon Gebhardt im Doppelpass mit dem Querbalken (82.). Für richtig Druck aufs gegnerische Tor fehlte beiden Seiten die Kraft, es blieb folglich beim 3:2.

Zur (traurigen) Lage der Liga

Während Schulenburg den zuletzt beschworenen Aufwärtstrend weiter fortgesetzt hat, dünnt die Staffel bedrohlich aus. Nach Borussia Empelde hat (endlich) auch der Polizei-SV Hannover II zurückgezogen, der Badenstedter SC II ist zum nunmehr dritten Mal nicht angetreten. Man darf gespannt sein, wie viele Aufsteiger aus der 4. Kreisklasse es zur neuen Saison gibt...