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Aufwärtstrend trotz Auswärtsniederlage

3:5 beim Tabellenzweiten Kleefeld II

Artikel vom 26. April 2026

Erneut mit schmalem Kader und neu zusammengewürfelter Viererkette mussten die Herren des TSV Schulenburg die schwierige Auswärtsaufgabe beim TuS Kleefeld II angehen. Ergebnis: 3:5. Die Niederlage ist trotz 3:2-Pausenführung zwar ärgerlich, aber durchaus zu verschmerzen, ging es doch gegen den Zweiten der 3. Kreisklasse 3. Und vor allem: Ein Aufwärtstrend war nicht zu übersehen.

Nach dem Comeback von Hannes Lampe nach langer verletzungsbedingter Zwangspause am vergangenen Sonntag gab es auch die nächste erfreuliche Personalie zu beobachten: Nils Schwabe ist nach einigen Jahren Auszeit wieder im blau-weißen Dress am Ball und erwies sich sofort als die erhoffte Verstärkung. Er trug einen großen Teil zu einer alles in allem sehr couragierten Teamleistung bei.

Tsanev trifft, lässt aus und legt vor

In einer überraschend ausgeglichenen ersten Halbzeit hielten die Gäste die torgefährlichste Mannschaft der Staffel ganz gut in Schach und kamen selbst zu einigen guten Chancen. Nach jeweils einem Lattentreffer in der Startphase gingen die Kleefelder durch einen haltbaren Schuss von Lennart Vanselow aus 20 Metern in Führung (12.), Emil Tsanev glich, stark in Szene gesetzt von Niklas Paland, aus (24.).

Tsanev hatte auch den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch am gut reagierenden Tim Lion Rocholl (33.). Aus arg abseitsverdächtiger Position stellte stattdessen Nils Ossenkopp per Kopf im Nachsetzen für Kleefeld auf 2:1 (37.). Egal, per Doppelschlag durch Rückkehrer Schwabe auf Zuspiel von Tsanev (41.) und Palands Knaller unter die Latte (44.) wendete der TSV das Platz noch vor der Pause.

Wiederholt sich der Hinspielerfolg?

Man hatte sich nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel zusätzlichen Respekt erarbeitet, konnte an die bis dato gezeigte Leistung im zweiten Abschnitt allerdings nicht mehr anknüpfen. Die Kleefelder erhöhten die Schlagzahl und schnürten ihre Gäste in deren Hälfte ein. Entlastung? Fehlanzeige. Der Ausgleich so nur eine Frage der Zeit. Und in der 62. Minute war es durch Ossenkopp schließlich soweit.

Kurz darauf war der Drops bereits gelutscht: Aus erneut stark abseitsverdächtiger Position ging der TuS durch Pascal Matz in Führung (65.), Tarek Emmrich machte frühzeitig den Deckel drauf (68.). Hängen ließ sich auf Schulenburger Seite niemand, aber die Kräfte für eine erneute Wende fehlten. Alles in allem also eine verdiente Auswärtsniederlage, aus der sich dennoch einige positive Aspekte ziehen lassen.