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Zwei verloren? Einen gewonnen?

Remis gegen Tabellennachbarn

Artikel vom 20. April 2026

Nach einer kleinen Ewigkeit (fünf Wochen) sind die Herren des TSV Schulenburg wieder in der 3. Kreisklasse 3 im Einsatz gewesen. Vielleicht rumpelte es ja aufgrund der Oster-und-Polizei-SV-Nichtantritts-Zwangspause auf heimischem hohen Rasen gegen den FC Stern Misburg II zunächst doch beträchtlich. Es wurde im Verlaufe der 90 Minuten besser, am Ende sprang immerhin ein 2:2 (1:0) gegen den direkten Tabellennachbarn heraus.

Die Anfangsphase gehörten den Gästen, deren Abschlüsse aber nicht zwingend genug gerieten. Schulenburg benötigte eine Weile, um aus dem Spiel zu ersten Gelegenheiten zu kommen. Die Führung resultierte dann aber aus einem Standard: Comebacker Hannes Lampe lupfte im Nachsetzen unnachahmlich ein (33.). Marlon Gebhardt hätte nach starkem Flugball von Leon Reich fast erhöht, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgefälscht.

Nur die vermeintliche Vorentscheidung

Im zweiten Durchgang hatte der TSV die Lage zunächst im Griff und stellte die Weichen mit dem 2:0 durch Emil Tsanev auf Heimsieg (56.). Vorausgegangen war ein starker Spielzug aus der Mitte des Spielfelds heraus über die linke Seite. Wenig später pennte Blau-Weiß dann aber bei einem Freistoß aus dem Halbfeld. Der Ball segelte über die Schulenburger Köpfe hinweg, Thomas Schewelies konnte aus Nahdistanz mühelos einschieben (59.).

Die Kräfteverhältnisse veränderten sich zugunsten der Gäste, die in der Folge zu diversen Chancen kamen. Die dickste ließen sie nach einem Foul von Torhüter Dennis Waldt an Schewelies an der Strafraumecke in Form eines Elfmeters aus, der neben das Tor gesetzt wurde. So dauerte es bis zur 82. Minute bis zum verdienten Ausgleich: Ein Freistoß aus dem Halbfeld von Pascal Schneider senkte sich über Waldt ins lange Eck zum 2:2.

Der eine Zähler ist Fakt

Um die Eingangsfrage noch zu beantworten: zwei verloren oder einen gewonnen? Beides. Nach einem 2:0 ist es zwar total ärgerlich, das Ding nicht gezogen zu haben, zumal die Gegentore absolut vermeidbar waren. Allerdings war diese 2:0-Führung schon ein wenig schmeichelhaft zustande gekommen. Und wenn Misburg seinen Elfmeter nutzt, bleibt noch mehr Zeit dafür, dass die Partie komplett kippt...