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Gilde Grün schlägt Gilde Weiß

Völlig unnötige Niederlage in Badenstedt

Artikel vom 16. Mai 2026

Das Wichtigste zuerst: Zwei Mannschaften stehen sich in Gilde-Trikots gegenüber, das hat was! Weniger erfreulich ist es aber, wenn die Mannschaft in den grünen Gilde-Trikots diejenige in den weißen schlägt, denn das bedeutet, dass die Altherren des TSV Schulenburg verloren haben. Sieger am 17. und damit vorletzten Spieltag in der 3. Kreisklasse 3 war der TV Badenstedt.

Die bessere Mannschaft waren die Gastgeber beim 4:3 zwar nicht, aber wer ein Tor mehr schießt, hat am Ende auch nicht ganz unverdient gewonnen. Aus Sicht der Gäste war diese Niederlage wiederum arg unnötig, denn mit nur ein bisschen mehr Präzision im Abschluss und dem ein oder anderen Patzer weniger im Abwehrverhalten wäre der Dreier problemlos einzusacken gewesen.

Zwei-Tore-Rückstand mit dem Pausenpfiff

Und es ging ja auch gut los: In der 10. Minute brachte Torjäger Norman Schiering das Team von Gilde Weiß in Führung, in der Startphase hatte Schulenburg alles im Griff, hätte nur früher und höher führen müssen. Stattdessen setzte es aus dem Nichts direkt den Ausgleich (12.). Und es kam noch bitterer: Die eigenen Chancen wurden teils leichtfertig vergeben, der TVB per Fehlquerpass zum 2:1 eingeladen (30.).

Quasi mit dem Pausenpfiff konterten sich die Platzherren sogar noch viel zu leicht zum 3:1 (40.), das würde eine knifflige Aufgabe in Halbzeit zwei werden. Doch diese ging gut los: Per Eigentor gelang dem TSV der schnelle Anschlusstreffer (44.), der Auswärtssieg war wieder greifbar. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Badenstedt nutzte eine weitere Einladung zum 4:2 (49.) und parkte dann den Bus vorm Tor.

Müller trifft kurz vor Schluss aus der Distanz

Schulenburg mühte sich nach Kräften, drängte auf den erneuten Anschlusstreffer, kam jedoch nicht mehr zu so vielen Chancen wie noch zu Spielbeginn. Erst kurz vor Schluss gelang Lars Müller nach einer schnell ausgeführten Ecke nach Zuspiel von Benjamin Mehl aus der Distanz das ersehnte 3:4 (79.), zu mehr reichte es leider nicht mehr.