Vergeblich lange gehofft

Verdiente Niederlage im Topspiel
Artikel vom 15. März 2026
Das Hinspiel? 7:3 für Schulenburg. Aber ein Muster ohne Wert! Beim Wiedersehen standen sich die Altherren des TSV und der SG Marathon/Polonia mit jeweils stark veränderten Aufstellungen gegenüber. Stark verändert und auch deutlich verstärkt. Das galt insbesondere für die Gäste, die auf ein halbes Dutzend Spieler aus dem Kreisliga-Herrenkader zurückgreifen konnten. Die machten spürbar den Unterschied, das Resultat war ein verdientes 4:0 der SG.
Der Erfolg des extrem dynamischen und spielfreudigen Tabellenzweiten der 3. Kreisklasse 3 war überaus verdient, auch in der Höhe. Und doch hätte die Partie in zwei, drei Szenen einen anderen Weg einschlagen können: So hatte bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen André Matthiesen eine riesige Chance auf das Schulenburger 1:0, ließ diese jedoch ungenutzt. Und im zweiten Abschnitt hatte Norman Schiering innerhalb weniger Minuten zweimal die Führung auf dem Fuß.
Mit reichlich Glück und etwas Geschick
Das 1:0 lag also im Bereich des Möglichen – doch zwischen diesen ungenutzten Gelegenheiten ließen die Gäste noch viel, viel mehr liegen. Unermüdlich stürmten sie auf das Tor des Tabellenführers an, dribbelten sich allerdings entweder fest, zielten zu ungenau oder scheiterten am starken Sascha Möhring. Mit reichlich Glück und auch etwas Geschick blieb die Begegnung also lange offen…
… bis Polonia den Bann in der 66. Minute schließlich doch brach. Die bald folgende, etwas unglückliche Phase mit drei weiteren Gegentreffern (74., 76., 77.) zerstörte etwas den Eindruck einer alles in allem kämpferisch starken Leistung gegen einen noch stärkeren Gegner, der sich die drei Punkte natürlich redlich verdiente. In dieser Besetzung und Form – und das ist keine sonderlich gewagte Aussage – wird keine Mannschaft der Spielklasse Polonia stoppen können.
Leistungssteigerung in Arnum
Der Vollständigkeit halber: Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte hatte es ein 3:2 bei der SV Arnum gegeben. Nach einer überschaubaren Leistung im ersten Abschnitt und einem verdienten 0:1-Rückstand zur Pause legte die Mannschaft in Durchgang zwei mehr als eine Schippe drauf und wendete das Blatt verdientermaßen. Die Tore erzielten Joscha Wodniczak (1:1/49.), Markus Tomaschewski (2:1/51.) sowie Benjamin Mehl unnachahmlich per Freistoß (3:2/73.).
