Heißes Match bis zum Abpfiff

Unentschieden im umkämpften Spitzenspiel
Artikel vom 12. September 2023
Brütende Hitze, extrem spannende Ausgangslage: Zum 3. Spieltag haben die TSV-Damen in der Kreisliga 1 als Tabellenführer den direkten Verfolger in Schulenburg begrüßt. Zu Gast war die zweite Mannschaft des 1. FFC Hannover, die in den ersten beiden Partien ohne Gegentreffer geblieben war. Mit mindestens einem Punkt würden die Gastgeberinnen an der Spitze bleiben. Und auch wenn der Blick auf die Tabelle so früh in der Saison alles andere aus aussagekräftig ist, lag das Ziel auf der Hand.
Ein mindestens ebenso starker Gegner waren die Temperaturen. Aufheizen statt Aufwärmen. Die Begegnung war von Anfang an stark umkämpft. Immer wieder kam der TSV vors Tor der Gäste, Monique Hendrischk verpasste einmal knapp. Doch genauso hatten die Hannoveranerinnen eine Riesenchance, das Aluminium rettete in dieser Situation. Es war ein packendes Spiel. Schon völlig erschöpft ging es in die Pause. Trainer Thomas Zehler betonte och einmal, wie wichtig an diesem Tag der Wille auf dem Platz sein und dieser wohl über Wohl und Wehe in dieser Partie entscheiden werde.
Später Nackenschlag sorgt für gemischte Gefühle
Der TSV kam gut in die zweite Halbzeit, hatte unter anderem durch Claudia Otto gute Chancen. Gerade als die Schulenburgerinnen sich etwas in der gegnerischen Hälfte eingenistet hatten, gab es eine Trinkpause. Doch von dieser Unterbrechung ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, im Gegenteil. Josefine Luise Oppermann gelang in der 71. Minute der ersehnte Führungstreffer. Diese galt es nun über die Zeit zu bringen, naturgemäß hatten die Gäste jedoch etwas dagegen. Sie kamen immer wieder gefährlich vors Tor der Gastgeberinnen, Entlastung gab es nun kaum noch. Und dann der Nackenschlag: Quasi mit dem Schlusspfiff gelang dem 1. FFC Hannover II noch der Ausgleich (90.+5).
Mit gemischten Gefühlen gingen die Schulenburger Damen vom Platz: enttäuscht vom Ergebnis, kaputt vom Spiel und der Hitze, aber auch zufrieden mit der Leistung. Das Trainerteam lobte die Willensleistung. Es war ein hart umkämpftes Spiel und unterm Strich ein gerechtes Unentschieden, das Mut macht für die bevorstehenden Aufgaben. Die nächste heißt am Sonntag: Auswärtsspiel um 13 Uhr bei der SG Blaues Wunder/Arminia Hannover.